Cyberversicherung: Lohnt sie sich für Ihr Unternehmen?
Cyberangriffe sind heute für KMU das größte Unternehmensrisiko nach Betriebsunterbrechung und Feuer. Cyberversicherungen haben sich als neuer Markt etabliert, aber nicht jede Police ist ihr Geld wert.
Was deckt eine Cyberversicherung ab?
Gute Cyberversicherungen decken Betriebsunterbrechungskosten (entgangener Gewinn während des Ausfalls), Kosten für IT-Forensik und Wiederherstellung, Lösegeldzahlungen (umstritten, aber oft versichert), Datenschutzrechtliche Bußgelder und Drittschäden (Schäden bei Kunden durch kompromittierte Daten).
Was ist meist nicht versichert?
Schäden durch veraltete Systeme ohne Sicherheitsupdates. Angriffe, die durch bekannte Sicherheitslücken möglich waren. Schäden durch Mitarbeitervorsatz. Reputationsschäden. Und häufig: Schäden, wenn grundlegende Sicherheitsmaßnahmen fehlten.
Anforderungen der Versicherer
Versicherer stellen heute konkrete Anforderungen: MFA für alle privilegierten Zugänge, regelmäßige Datensicherungen, aktuelle Software und Patchmanagement, E-Mail-Sicherheitsfilter und dokumentierte Sicherheitsrichtlinien. Wer diese Anforderungen nicht erfüllt, bekommt entweder keinen Vertrag oder muss hohe Selbstbeteiligungen akzeptieren.
Prämien und Kosten
Für ein KMU mit 20 Mitarbeitenden liegen Jahresprämien typischerweise zwischen 2.000 und 8.000 Euro, abhängig von Umsatz, Branche und Sicherheitslage. Verglichen mit einem durchschnittlichen Ransomware-Schaden von 200.000 bis 1,5 Millionen Euro bei KMU ist das ein überschaubarer Betrag.
Fazit
Cyberversicherung ist kein Ersatz für gute IT-Sicherheit, sondern das letzte Sicherheitsnetz. Verbessern Sie zuerst Ihre Sicherheitslage, dann schließen Sie eine Police ab, die den Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht.
DigiVillage IT hilft Ihnen, die Voraussetzungen für eine Cyberversicherung zu erfüllen. Jetzt beraten lassen: digivillage.de/kontakt
Passende Leistung
IT-Sicherheit bei DigiVillage IT