VPN für Unternehmen einrichten: Der komplette Leitfaden
Ein VPN (Virtual Private Network) ist die Grundlage sicherer Remote-Arbeit. Es verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Mitarbeitenden im Homeoffice und dem Unternehmensnetzwerk. Doch nicht jedes VPN ist gleich.
Warum ein VPN unverzichtbar ist
Ohne VPN überträgt ein Mitarbeitender im Homeoffice Unternehmensdaten über das öffentliche Internet, unverschlüsselt und potenziell abfangbar. Ein VPN erstellt einen verschlüsselten Tunnel, der alle Daten schützt. Gleichzeitig erscheint der Remote-Mitarbeitende für das Netzwerk wie ein lokaler Nutzer.
Site-to-Site vs. Client-VPN
Site-to-Site-VPN verbindet zwei Netzwerkstandorte dauerhaft miteinander, etwa Hauptsitz und Filiale. Client-VPN ermöglicht einzelnen Nutzern die Einwahl in das Unternehmensnetzwerk. Für KMU mit Homeoffice-Mitarbeitenden ist meist ein Client-VPN die richtige Wahl.
Protokolle: WireGuard vs. OpenVPN
WireGuard ist das modernste und performanteste VPN-Protokoll. Es ist schlank, schnell und einfacher zu konfigurieren als seine Vorgänger. OpenVPN ist das bewährte Open-Source-Protokoll, das von den meisten Business-Firewalls unterstützt wird. IPsec ist der traditionelle Standard, besonders in Enterprise-Umgebungen. Für Neuinstallationen empfehlen wir WireGuard.
Hardware-basierte VPN-Lösungen
Sophos, Fortinet, Cisco Meraki und Palo Alto bieten Firewalls mit eingebautem VPN-Server. Diese Lösungen sind robuster als Software-VPNs, erfordern aber eine Firewall im Unternehmen. Für KMU ab 10 Mitarbeitenden lohnt sich eine Hardware-Firewall mit VPN-Funktion fast immer.
Fazit
Ein gut eingerichtetes VPN ist die Basis für sicheres Arbeiten von zu Hause. Investieren Sie in eine solide Lösung, aktivieren Sie MFA und überwachen Sie die VPN-Logs regelmäßig.
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