IT-Inventarisierung: Warum Sie wissen müssen, was Sie haben
Sie können keine IT-Systeme schützen, von denen Sie nicht wissen, dass sie existieren. IT-Inventarisierung ist die Grundlage für Sicherheit, Lizenz-Compliance und Kostenoptimierung.
Was gehört ins IT-Inventar?
Hardware: Alle Server, Clients, Laptops, Tablets, Smartphones, Drucker, Netzwerkgeräte und IoT-Geräte. Software: Alle installierten Anwendungen und Betriebssysteme mit Versionsnummer. Lizenzen: Welche Software ist lizenziert, wie viele Lizenzen bestehen und wann laufen sie ab? Cloud-Services: Welche SaaS-Dienste werden genutzt, von wem, und wer zahlt dafür?
Warum eine Excel-Liste nicht reicht
In wachsenden Unternehmen ist eine manuelle Excel-Liste schnell veraltet. Geräte kommen und gehen, Software wird installiert und deinstalliert. Für eine aktuelle und vollständige Inventarisierung braucht man ein System, das Geräte automatisch im Netzwerk erkennt und Änderungen erfasst.
Tools für automatische Inventarisierung
Microsoft Intune inventarisiert automatisch alle verwalteten Geräte und Software. Lansweeper scannt das Netzwerk und erkennt alle angeschlossenen Geräte, auch nicht verwaltete. Snipe-IT ist eine kostenlose Open-Source-Lösung für Hardware-Asset-Management. SolarWinds Network Configuration Manager ist eine professionelle Lösung für Netzwerkgeräte.
Lizenz-Management und Kosteneinsparung
Viele Unternehmen zahlen für Software-Lizenzen, die kaum genutzt werden. Eine vollständige Inventarisierung zeigt, wo Einsparpotenzial besteht. Gleichzeitig schützt Sie eine aktuelle Lizenzdokumentation vor hohen Nachzahlungen bei Software-Audits durch Hersteller.
Fazit
IT-Inventarisierung ist kein Selbstzweck, sondern die Basis für alle weiteren IT-Management-Aktivitäten. Wer seine IT nicht kennt, kann sie nicht schützen, nicht optimieren und nicht lizenzkonform betreiben.
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